Automatisierte Klammergeräte
Weggesteuerte Klammergeräte richtig einsetzen
Weggesteuerte Klammergeräte können wiederkehrende Befestigungsarbeiten im Holzrahmenbau und in der Vorfertigung unterstützen. Ob ein solches System für einen Betrieb sinnvoll ist, hängt jedoch von der konkreten Anwendung und dem Fertigungsablauf ab.
Nicht jede Befestigungsaufgabe benötigt eine Wegsteuerung. Interessant wird sie vor allem dort, wo Befestigungen regelmäßig entlang definierter Bereiche ausgeführt werden.
Je nach Konstruktion können dies beispielsweise Befestigungsarbeiten bei Wand-, Dach- oder Deckenelementen sein.
Bei einzelnen Befestigungen oder häufig wechselnden Aufgaben kann dagegen ein konventionell eingesetztes Klammergerät zweckmäßiger sein. Entscheidend ist deshalb immer der tatsächliche Fertigungsprozess.
Sinnvoller ist die umgekehrte Reihenfolge.
Zunächst muss geklärt werden, welches Befestigungsmittel für die jeweilige Konstruktion vorgesehen ist. Anschließend können ein geeignetes Klammergerät und das dazu passende Führungssystem bestimmt werden.
Klammer, Gerät und Wegsteuerung bilden dabei ein zusammengehöriges Verarbeitungssystem.
PREBENA dokumentiert beispielsweise für sein Slider-System eine Abstandsverstellung auf 40, 60, 80 und 110 mm sowie eine weggesteuerte Dauerauslösung.
Das bedeutet jedoch nicht, dass einer dieser Abstände automatisch für eine bestimmte Konstruktion richtig ist.
Der erforderliche Abstand muss sich aus den technischen Anforderungen der Konstruktion ergeben. Die Wegsteuerung dient anschließend dazu, den vorgesehenen Befestigungsablauf umzusetzen.
Welches Bauteil wird befestigt?
Welche Klammer ist für die Konstruktion vorgesehen?
Welche Klammerabmessung wird benötigt?
Welches Gerät verarbeitet dieses Befestigungsmittel?
Welche Befestigungsabstände sind vorgegeben?
Wie häufig wiederholt sich der Arbeitsablauf?
Erst aus diesen Punkten ergibt sich, welches System für den jeweiligen Betrieb interessant ist.
Sie verfolgen einen ähnlichen grundsätzlichen Ansatz – die Unterstützung geführter, wiederkehrender Befestigungsarbeiten –, sind aber keine beliebig austauschbaren Systeme.
Geräteausführung, Befestigungsmittel und technische Eigenschaften müssen jeweils separat betrachtet werden.
Unsere verfügbaren Lösungen finden Sie in der Kategorie Weggesteuerte Klammergeräte.
Bei Heil Befestigungstechnik beraten wir herstellerübergreifend zu Befestigungsmittel, Klammergerät und geeigneter Verarbeitungslösung.
Die richtige Reihenfolge lautet: Konstruktion und Befestigungsanforderung → Befestigungsmittel → Klammergerät → Wegsteuerung.
Nicht jede Befestigungsaufgabe benötigt eine Wegsteuerung. Interessant wird sie vor allem dort, wo Befestigungen regelmäßig entlang definierter Bereiche ausgeführt werden.
Wann ist ein weggesteuertes Klammergerät sinnvoll?
Ein geführtes System kommt insbesondere dann infrage, wenn sich Befestigungsabläufe bei der Fertigung von Holzbauelementen regelmäßig wiederholen.Je nach Konstruktion können dies beispielsweise Befestigungsarbeiten bei Wand-, Dach- oder Deckenelementen sein.
Bei einzelnen Befestigungen oder häufig wechselnden Aufgaben kann dagegen ein konventionell eingesetztes Klammergerät zweckmäßiger sein. Entscheidend ist deshalb immer der tatsächliche Fertigungsprozess.
Zuerst die Klammer – dann das Gerät
Ein häufiger Fehler bei der Auswahl besteht darin, zuerst ein bestimmtes Gerät oder Führungssystem festzulegen.Sinnvoller ist die umgekehrte Reihenfolge.
Zunächst muss geklärt werden, welches Befestigungsmittel für die jeweilige Konstruktion vorgesehen ist. Anschließend können ein geeignetes Klammergerät und das dazu passende Führungssystem bestimmt werden.
Klammer, Gerät und Wegsteuerung bilden dabei ein zusammengehöriges Verarbeitungssystem.
Befestigungsabstände richtig berücksichtigen
Bei einigen weggesteuerten Systemen können Befestigungsabstände eingestellt werden.PREBENA dokumentiert beispielsweise für sein Slider-System eine Abstandsverstellung auf 40, 60, 80 und 110 mm sowie eine weggesteuerte Dauerauslösung.
Das bedeutet jedoch nicht, dass einer dieser Abstände automatisch für eine bestimmte Konstruktion richtig ist.
Der erforderliche Abstand muss sich aus den technischen Anforderungen der Konstruktion ergeben. Die Wegsteuerung dient anschließend dazu, den vorgesehenen Befestigungsablauf umzusetzen.
Welches System passt zur Anwendung?
Vor der Entscheidung sollten unter anderem folgende Fragen beantwortet werden:Welches Bauteil wird befestigt?
Welche Klammer ist für die Konstruktion vorgesehen?
Welche Klammerabmessung wird benötigt?
Welches Gerät verarbeitet dieses Befestigungsmittel?
Welche Befestigungsabstände sind vorgegeben?
Wie häufig wiederholt sich der Arbeitsablauf?
Erst aus diesen Punkten ergibt sich, welches System für den jeweiligen Betrieb interessant ist.
Skater Vario, PREBENA Slider oder SENCO Smart BoardMaster?
Auf dem Markt stehen unterschiedliche Lösungen zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise Skater-Vario-Systeme von BeA und KMR, der PREBENA Slider sowie der SENCO Smart BoardMaster.Sie verfolgen einen ähnlichen grundsätzlichen Ansatz – die Unterstützung geführter, wiederkehrender Befestigungsarbeiten –, sind aber keine beliebig austauschbaren Systeme.
Geräteausführung, Befestigungsmittel und technische Eigenschaften müssen jeweils separat betrachtet werden.
Unsere verfügbaren Lösungen finden Sie in der Kategorie Weggesteuerte Klammergeräte.
Wann lohnt sich eine Beratung?
Gerade wenn bereits bestimmte Klammern, Plattenwerkstoffe oder technische Befestigungsvorgaben feststehen, sollte das Gerätesystem darauf abgestimmt werden.Bei Heil Befestigungstechnik beraten wir herstellerübergreifend zu Befestigungsmittel, Klammergerät und geeigneter Verarbeitungslösung.
Fazit
Weggesteuerte Klammergeräte sind vor allem für wiederkehrende Befestigungsarbeiten in der professionellen Vorfertigung interessant. Ob und welches System sinnvoll ist, lässt sich jedoch nicht allein anhand des Herstellers bestimmen.Die richtige Reihenfolge lautet: Konstruktion und Befestigungsanforderung → Befestigungsmittel → Klammergerät → Wegsteuerung.